Wie viel Menschen besitzen Krypto?

Wie viel Menschen besitzen Krypto?

Wie viel Menschen besitzen eigentlich Krypto?

In den letzten drei Jahren hat das Cambridge Centre for Alternative Finance (CCAF) die Entwicklung der globalen Krypto Industrie verfolgt und analysiert.
Die Branche hat sich seither erheblich verändert: die Blase der ersten öffentlichen Token-Angebote(ICO) (2017-2018) hat zu einer genaueren Prüfung durch die Regulierungsbehörden geführt, was zu grösseren Anstrengungen im Hinblick auf die Einhaltung der Vorschriften führte. Zudem sind neue professionelle Infrastrukturen und Dienstleistungen entstanden sowie ein gestiegenes Interesse von institutionellen Anlegern.

Für die 3. Ausgabe ihrer Global Cryptoasset Benchmarking Study hat die CCAF Daten aus 280 Quellen von 59 Ländern gesammelt. Hier ein paar Erkenntnisse daraus:

Anzahl Krypto Nutzer
Die CCAF schätzt, dass die Anzahl der Kryptoasset-Benutzer insgesamt etwa 101 Millionen Einzelbenutzer und 191 Millionen Konten beträgt, welche bis im dritten Quartal 2020 bei diversen Dienstleistern eröffnet wurden. Im Jahr 2018 schätzte man die die Zahl der identitätsgeprüften Kryptoasset-Benutzer weltweit noch auf etwa 35 Millionen – seit diesem Bericht hat der Sektor also dramatisch an Grösse zugenommen.
Hier werden die Nutzer nicht berücksichtigt, welche bloss für sich selbst anonym ein Wallet erstellt haben. Die genaue Zahl der Krypto Nutzer dürfte also noch um einiges höher sein.

Institutionelle auf dem Vormarsch
Laut dem Bericht geben Kryptoasset-Dienstleister mit operativen Hauptsitzen in Nordamerika und Europa an, dass geschäftliche und institutionelle Klienten 30% ihrer Kunden ausmachen – ein bedeutender Teil des Sektors.

Lizenzierung
Der CCAF-Bericht gibt an, dass etwa zwei Fünftel der befragten Firmen eine Lizenz haben oder dabei sind, eine Lizenz zu erhalten, da die Regulierung aufholt. Diese Firmen sind hauptsächlich in Europa ansässig. Der Prozentsatz der Firmen, die sich um digitale Assets kümmern und dabei aber keine Kundendaten-Prüfung durchführen, ist im Vergleich zum Bericht von 2018 dramatisch von 48% auf 13% gesunken.

Mining
In Bezug auf den Krypto-Mining behauptet der Bericht, dass 39% des PoW-Mining (Proof-of-Work) mit erneuerbarer Energie betrieben wird. Die CCAF-Studie ergab zudem, dass 52% der Verkäufe der ASIC-Rechengeräte im Jahr 2019 an chinesische Mining Firmen gingen.

Wertstabile Coins auf dem Vormarsch
Die Verwendung von Stablecoins nimmt laut Bericht zu, wobei der Anteil der Dienstleister, welche Tether unterstützen, zwischen 2018 und 2020 von 4% auf 32% gestiegen ist. (Tether (Abkürzung USDT) ist eine Digitalwährung deren Preis an den US-Dollar gekoppelt ist.)

Wir freuen uns über diese Zahlen und Entwicklungen und hoffen, dass die Krypto Adaption in ähnlichem Stil weiter voranschreitet.

Sie finden die komplette Studie hier:
https://www.jbs.cam.ac.uk/wp-content/uploads/2020/09/2020-ccaf-3rd-global-cryptoasset-benchmarking-study.pdf

Security Token Landschaft Update

Security Token Landschaft Update

Im Monat August stieg das Handelsvolumen von Security Token auf fast 22 Millionen Dollar.

Um dies in die richtige Perspektive zu rücken: Im Januar diesen Jahres belief sich das Handelsvolumen für den gesamten Monat noch auf insgesamt 194.000 $. Das ist ein Wachstum von 11,235%! Das Wachstum dieser Branche ist exponentiell, wenn man sich die Daten ansieht.

Im August wurde ein neuer Security Token hinzugefügt, wodurch die Gesamtzahl auf 21 individuelle Projekte gestiegen ist. Der neue Token kommt diesen Monat von der Plattform tZERO und ist der erste Security Token von einem Drittanbieter, welcher auf der Handelsplattform gelistet ist.

Es handelt sich dabei um das St. Regis Aspen Resort (AspenCoin, ASPD)

Das lang erwartete St. Regis Aspen Wertpapier-Token-Angebot wurde offiziell auf tZERO für den Sekundärhandel gelistet. Dieses 5-Sterne-Luxushotel steht für Privatanlegern offen und bietet eine indirekte Beteiligung von 19% an dem St. Regis Aspen Resort.

Top Performer August:

Quelle: STM, https://stomarket.com/

Die Tokenisierung ermöglicht den Zugang und das liquide werden von privaten Märkten, wodurch Anleger bessere Renditen erzielen können für Ihre Beteiligungen, abseits von den öffentlichen Börsen.

Durch die Tokenisierung von Vermögenswerten können Emittenten mit Hilfe der dezentralisierten Bücher der Blockchain neues Kapital beschaffen oder vorhandenes Eigenkapital verkaufen. Durch die Tokenisierung können Immobilienfirmen auch Teile von Grundstücken und Land verkaufen und handeln.

Die Blockchain kann dabei dazu beitragen, die Bemühungen um die Einhaltung von Vorschriften zu automatisieren und den Handel schnell abzuwickeln.

Die Regulierungsbehörden weltweit fühlen sich immer wohler mit dem digitalen Plattformmodell, welches die Zwischenhändler aus der Gleichung herausnimmt (die Nachfrageseite kommt über Broker-Dealer).

Auch Aufsichtsbehörden wie die Securities and Exchange Commission (SEC) und Zentralbanken (einschließlich der Federal Reserve) werden sich immer mehr bewusst, dass sie Blockchain zur Erzeugung digitaler Münzen und zur schnellen Abwicklung von Transaktionen einsetzen können.

Wir begrüssen und verfolgen diese Entwicklung genauestens.

Stay tuned!

Defi Hype im Kryptomarkt – was steckt dahinter?

Defi Hype im Kryptomarkt – was steckt dahinter?

DeFi (dezentralisierte Finanzen) erlebt gerade einen starken Hype in der Kryptowelt. Darunter versteht man Finanzdienstleistungen, an denen jeder teilhaben kann, ohne um Erlaubnis zu fragen und ohne einer zentralen Instanz vertrauen zu müssen.

Dabei laufen die Protokolle teils vollständig autonom und werden von niemandem extern mehr verwaltet.

Jeder kann somit quasi selbst «Bank» spielen. Es geht um die Bereitstellung von Liquidität, sei es die Bereitstellung von Liquidität für Kreditpools oder für Liquiditätspools für dezentrale Handelsbörsen. Bei DeFi ist ein intelligenter Vertrag im Spiel, bei dem nicht die Institution (z.B. eine Bank), welche diese Arbeit tut, sondern Sie als Kreditgeber das volle Stück des Zinskuchens erhalten.

Defi Token explodierten teilweise im Preis und konnten einigen Investoren hohe Renditen einbringen. Der grösste DeFi Hype und Trend heisst hierbei Yield Farming (auch “Liquidity Mining” genannt). Es handelt sich um die Idee Crypto Assets in einzelnen Protokollen zu hinterlegen, um dann jeweils den Protokoll Token als Vergütung zu erhalten. Im Grunde möchte man „die Kryptowährungen für sich arbeiten lassen“. Für jeden Tag, an dem man im Netzwerk teilnimmt, erhält man den jeweiligen Protokoll-Token als Zins.

Die Gefahren des aktuellen Trends

Betrügerische Protokolle 

Beispiel «Hotdog»:

Das neu geklonte DeFi-Protokoll Hotdog versprach irrsinnige Renditen von bis zu einer Million Prozent Jahresertrag, um Liquiditätsanbieter anzulocken. Es ist ein weiterer Doppelgänger der beliebten Liquiditätsplattform Uniswap.

HotdogSwap wurde am 2. September eingeführt und stellte einen weitgehend illiquiden Coin zur Verfügung, dessen Preis laut dem Analyse-Dashboard von Uniswap, Uniswap.info, auf über 5.000 USD stieg. Laut dem HotdogSwap-Dashboard ist dieser Token zum jetzigen Zeitpunkt des Artikels nun noch 0,0332 Dollar wert.

Ein Reddit-Beitrag zeigt, wie der Token in nur fünf Minuten von 4.000 $ auf 1 $ abstürzt.

 

Fehlerhafte Protokolle

Das Yam-Protokoll gewann im DeFi-Raum als zweites rein dezentralisiertes DeFi-Projekt nach Yearn Finance an Momentum. Es ermöglichte es den Yam-Inhabern, das Protokoll zu «regieren» (Voting), wobei ein dezentralisiertes Regierungsmodell zum Einsatz kam. Yam-Mitbegründer Brock Elmore bemerkte am 13. August, dass das Protokoll einen kritischen Fehler aufwies, welcher das System von Yam lähmte. Obwohl die über das Yam Protokoll «hinterlegten» digitalen Vermögenswerte nicht verloren gingen, fiel der Wert der Yam-Token drastisch auf Null.

Betrügerische Token

Das bereits angesprochene Uniswap ist ein besonders einfach zu integrierendes Tauschprotokoll auf der Ethereum-Blockchain. Hier können alle ERC-20 Token gegeneinander und auch gegen Ether getauscht werden. Sollte der Token nicht im Drop-Down-Menü gelistet sein, gibt man einfach die Kontraktadresse ins Feld ein. Sogar den Token ins Drop-Down-Menü zu bringen, ist nicht schwer. Dazu genügt eine Anfrage auf Github. Dieses offene Konzept öffnet Betrügern die Türen. Diese übernehmen den Namen und Ticker (Kürzel) bekannter, vertrauenswürdiger Token und bieten den getäuschten Nutzern ihre eigenen gefälschten an.

Um dem Treiben auf Uniswap ein Ende zu setzen braucht es Regeln für die Aufnahme der Token ins Drop-Down-Feld. Dies würde bedeuten, es braucht trotzdem wieder jemanden externen, welcher die Projekte kontrolliert.

Fazit:

Das Modell, um Geld selbst für einen arbeiten zu lassen klingt sehr vielversprechend.

Aktuell gibt es jedoch keinen wirklichen Grund sich etwas von dezentralen Protokollen zu leihen, ausser, wer mit dem geliehenen Geld Leverage Trading betreiben möchte (hochrisiko). Daher besteht die Gefahr, dass einige Leiher liquidiert werden, sobald die Volatilität zurückschlägt. Zudem besteht der aktuelle «Wert» der Token „nur“ in der Regierungsführung. Solange sich dies nicht ändert, besitzt man lediglich einen Token, der eine Stimme wert ist. Wie viel einem diese Stimme wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Zudem, wie bereits oben beschrieben, rufen schnelles Geld und unregulierte Systeme stets Hacker und Betrüger auf den Plan. Solange solche Protokolle nicht einer staatlichen Regulierungsbehörde unterliegen, ist höchste Vorsicht geboten.

Stay safe!

Die Calidris Geschichte

Die Calidris Geschichte

Die Calidris Fintech AG wurde von Peter Lindenmann gegründet, um eine Alternative mit hohen Renditechancen anbieten zu können, da die Produktpalette im klassischen Markt nach 2008 zunehmend weniger lukrativ wurde. Peter Lindenmann ist seit 2005 im klassischen Finanzwesen aktiv und kennt daher die Bedürfnisse seiner Kunden sehr gut. Dies spornte ihn an, sich mit Alternativen zu beschäftigen. So stiess er 2013 auf Bitcoin, der allerersten Kryptowährung. So unglaublich fasziniert vom Potenzial und den unendlich scheinenden neuen Möglichkeiten der Blockchain-Technologie, konnte Peter Lindenmann mehrere Tage kaum noch schlafen. Ihm war danach klar, dass seine berufliche Zukunft in diesem Bereich liegen würde.

Während der Suche nach weiteren spannenden und lukrativen Kryptowährungen, traf Peter Lindenmann dann 2017, kurz nach Gründung der Calidris Fintech AG auf Pierin Frizzoni welcher sich ein grosses Know-how über Kryptowährungen angeeignet hatte. Pierin Frizzoni verwaltete bereits damals in einem Treuhandmandat das Portfolio in Kryptowährungen einiger Kunden. Er schloss sich schnell Peter Lindenmann und seiner Vision der Calidris Fintech AG an.

Dank dem Zusammenschluss mit Frank Kallmeyer und Pascal Höfliger, hat die Calidris Produktpalette 2018 nochmals einen entscheidenden Input erhalten. Beide bringen langjährige Erfahrung mit im Finanzbereich und in der IT. Zudem verfügen Sie als ehemalige Gründer über Start-up Erfahrung und ein gewinnbringendes Netzwerk zu Technologie-Partnern und Finanzhäusern.

Erfolgsentscheidend war auch die aktuelle Komplementierung des Teams durch Patrick Mazenauer, welcher durch seinen grossen Kundenstamm aus der Finanzberatung das benötigte Kapital einbringen konnte.

Folgende Marktlücken wurden frühzeitig von der Calidris Fintech AG erkannt und werden aktuell und zukünftig durch die Angebotspalette erschlossen:

– ICO’s (Initial Coin Offerings) geniessen kein grosses Vertrauen mehr. Es benötigt regulierte und mit einem Vermögenswert oder Wertpapier gedeckte Token.

 

– Vielen potenziellen Anlegern sind die aktuellen Krypto-Börsen zu komplex in der Handhabung mit ihren langen Schlüsseln und kryptografischen Brieftaschen. Zudem wollen sie nicht selbst die Verantwortung für die Verwahrung Ihres Vermögens übernehmen, sondern wollen nur von der Wertsteigerung profitieren.

 

– Aufgrund des Mangels an Sicherheit und Regulierung, werden Kryptobörsen immer wieder gehackt oder Menschen durch Tricks um Ihre Guthaben betrogen.

 

– Besitzer von Kryptowährungen möchten Ihre Titel von Zeit zu Zeit auch ausgeben oder zumindest direkt die Möglichkeit haben dazu.

 

– Kunden wollen eine Möglichkeit haben direkte vom Gewinn einer Handelsplattform zu partizipieren.

 

– Es gibt eine grosse Nachfrage, Guthaben in Handelskonten risikofrei halten zu können, idealerweise noch mit staatlich garantierter Einlagensicherung. Dies, um am Kryptomarkt Gewinne zu erzielen, ohne die Coins in einem Wallet zu halten. Zudem wird stets Ausschau gehalten nach Anlagen mit positivem Zins.

 

– Es besteht ausserdem eine steigende Nachfrage nach niedrigen Gebühren und ausgereiften, regulierte Plattformen, welche an vertrauenswürdigen Orten registriert sind.

 

– Lizenzierte Bankinstitute und Finanzunternehmen sind aktuell auf der Suche nach neuen profitablen Einkommensströmen für sich und einem breiteren Angebot für Ihre Kunden.

Wir arbeiten mit Hochdruck an der Fertigstellung unserer Produkte und können es kaum erwarten, diese dem Markt zu präsentieren.

Security Token Report

Security Token Report

Der Markt der regulierten, durch Vermögenswerte gesicherten Token (Security Token) ist noch relativ überschaubar.

Im Monat Juli wurden zwei neue Projekte zu stomarket.com hinzugefügt, einer Übersichtsseite aller Security Token Projekte. Zum Vergleich zählt die Übersichtsseite aller unregulierten Payment Coins (Zahlung) oder Utility Token, coinmarketcap.com, 6’088 verschiedene Einträge.

Trotz der (noch) aktuellen Übersichtlichkeit kann man Schritte in die richtige Richtung erkennen.

Das zusammengefasste Handelsvolumen aller 20 Security Token Projekte ist im letzten Monat (Juli) um +279.80 % gestiegen und die Marktkapitalisierung gemeinsam um +169.99 % zu nun total 392 Millionen. Das Wachstumspotenzial ist leicht zu erkennen, wenn hingegen Bitcoin alleine eine Marktkapitalisierung von über 200 Milliarden besitzt.

Bei den neu aufgeführten Projekten handelt es sich um Tokensoft und Arca.

Tokensoft hat ihre Aktienrunde mit Token versehen und diese Token an Investoren ausgegeben, welche Peer-to-Peer gehandelt werden können.

Tokensoft’s erster Live-Klient, Arca, hat einen Fonds von US-Schatzämtern tokenisiert und für öffentliche Investitionen verfügbar gemacht.

Einer der Hauptvorteile von tokenisierten Vermögenswerten und Wertpapieren besteht darin, dass sie den Wertpapieren eine effizientere Austausch- und Abrechnungsmöglichkeit bieten, indem sie einen digitalen und programmgesteuerten Zugang schaffen.

Insgesamt arbeiten aktuell über 50 Börsen auf der ganzen Welt, sowohl traditionelle als auch neu gegründete Startups daran, Security Token anbieten zu können und diese handelbar zu machen. Dadurch wird mittelfristig der Zugang zu diesen Finanzinstrumenten verbessert als auch die Liquidität erhöht.

Dies kommt neuen, sich noch in der Emittierung befindenden Security Token Projekten wie beispielsweise unseres der Calidris, zugute.

Wir sind der Meinung diese Schritte stellen den Anfang einer neuen Zukunft der Kapitalmärkte dar.

Stay tuned!