Security Token Report

Security Token Report

Der Markt der regulierten, durch Vermögenswerte gesicherten Token (Security Token) ist noch relativ überschaubar.

Im Monat Juli wurden zwei neue Projekte zu stomarket.com hinzugefügt, einer Übersichtsseite aller Security Token Projekte. Zum Vergleich zählt die Übersichtsseite aller unregulierten Payment Coins (Zahlung) oder Utility Token, coinmarketcap.com, 6’088 verschiedene Einträge.

Trotz der (noch) aktuellen Übersichtlichkeit kann man Schritte in die richtige Richtung erkennen.

Das zusammengefasste Handelsvolumen aller 20 Security Token Projekte ist im letzten Monat (Juli) um +279.80 % gestiegen und die Marktkapitalisierung gemeinsam um +169.99 % zu nun total 392 Millionen. Das Wachstumspotenzial ist leicht zu erkennen, wenn hingegen Bitcoin alleine eine Marktkapitalisierung von über 200 Milliarden besitzt.

Bei den neu aufgeführten Projekten handelt es sich um Tokensoft und Arca.

Tokensoft hat ihre Aktienrunde mit Token versehen und diese Token an Investoren ausgegeben, welche Peer-to-Peer gehandelt werden können.

Tokensoft’s erster Live-Klient, Arca, hat einen Fonds von US-Schatzämtern tokenisiert und für öffentliche Investitionen verfügbar gemacht.

Einer der Hauptvorteile von tokenisierten Vermögenswerten und Wertpapieren besteht darin, dass sie den Wertpapieren eine effizientere Austausch- und Abrechnungsmöglichkeit bieten, indem sie einen digitalen und programmgesteuerten Zugang schaffen.

Insgesamt arbeiten aktuell über 50 Börsen auf der ganzen Welt, sowohl traditionelle als auch neu gegründete Startups daran, Security Token anbieten zu können und diese handelbar zu machen. Dadurch wird mittelfristig der Zugang zu diesen Finanzinstrumenten verbessert als auch die Liquidität erhöht.

Dies kommt neuen, sich noch in der Emittierung befindenden Security Token Projekten wie beispielsweise unseres der Calidris, zugute.

Wir sind der Meinung diese Schritte stellen den Anfang einer neuen Zukunft der Kapitalmärkte dar.

Stay tuned!

Top 3 News zum Thema Security Token

Top 3 News zum Thema Security Token

1. tZERO wird den Handel von digitalen ASPEN-Wertpapiertoken im 3. Quartal 2020 einführen

tZERO, eine digitale Wertpapierbörse, die eine Tochtergesellschaft von Medici Ventures ist, hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie eine Partnerschaft mit Aspen Digital Inc. eingegangen ist, um den Handel ihres digitalen Token (ASPEN) an der tZERO Plattform ATS zu ermöglichen.

Derzeit stehen auf der tZERO-Plattform nur zwei Token für den Handel zur Verfügung. Zum einen TZROP, der Token von tZERO selbst, und OSTKO, der Token von der “Mutterfirma” Overstock.com. Dieser neue Zusatz ist also längst überfällig, da es der erste Token ist, welcher der Handelsplattform hinzugefügt wird, der weder mit tZERO noch mit Overstock direkt verbunden ist.

Die ASPEN-Token repräsentieren eine indirekte Beteiligung von 18 Millionen Dollar am St. Regis Aspen Resort, einem Fünf-Sterne-Luxushotel mit 179 Zimmern in Aspen, Colorado.

tZERO ist auch für die Calidris Fintech AG ein interessanter Partner, speziell, wenn es dann um die regulierte Handelbarkeit des eigenen Token geht.

2. Vogemann beschafft mit ihrem ersten STO Investitionskapital

Die Reederei Vogemann mit Sitz in Hamburg hat erstmals ein Security Token Offering (sto) mithilfe der Blockchain-technologie herausgegeben.

Das Gesamtausgabevolumen für das Offering beträgt 50 Millionen US-Dollar (USD).

Die Entscheidung von Vogemann, ein Security Token Offering (STO) zu verfolgen, steht im Einklang mit dem Plan des Unternehmens, in zukunftsorientierte Schiffe zu investieren. 

Markus Lange, geschäftsführender Gesellschafter von Vogemann, hatte die Bereitschaft des Unternehmens, neue Finanzierungsmöglichkeiten auszuprobieren, weiter gestärkt, und das Aufkommen von STOs wurde nun zu einer realistischen Alternative:

“Wir waren stets offen für neue Finanzierungsmethoden”, “Ein Angebot von Security Token ist die logische Fortsetzung unserer Finanzierungsstrategie”.

Was haben die Investoren erworben?

Die Vogemann Green Ship Token sind digitale Wertpapiere in Form von symbolisierten Genussrechten mit einer festen jährlichen Rendite.

Nicht nur die Calidris Fintech AG, sondern auch andere, darunter bereits länger etablierte Firmen entdecken immer mehr die intelligente neue Finanzierungsmöglichkeit via Security Token Offering (STO) und deren Vorteile bezüglich Effizienz, Verfügbarkeit und Kosten.

3. Real-World Asset Tokenisierung in der Schweiz

Die Tokenisierung von Vermögenswerten ist der Raum, in dem traditionelle Vermögenswerte und digitale Token aufeinandertreffen, um Emittenten die Möglichkeit zu geben, völlig neue Finanzprodukte zu entwickeln und Investoren auf neue Weise daran teilhaben zu lassen.

Es hat bereits grosse Fortschritte gegeben, um die Tokenisierung von Vermögenswerten aus der realen Welt zu ermöglichen. Ein Beleg dafür ist die jüngste Ankündigung von SEBA, einem regulierten Schweizer Bankinstitut.

Die digitale Bank hat signalisiert, dass sie in den Bereich der Tokenisierung von Vermögenswerten vordringt. In diesem Zusammenhang strebt SEBA die Entwicklung innovativer Lösungen an, bei denen ihre Kunden Vermögenswerte auf mehreren Blockchain-Protokollen ausgeben sowie verwalten und diese zudem für Investoren leicht zugänglich machen können. 

Die Öffnung der Tür für die Tokenisierung von Vermögenswerten für Institutionen ist einer der Hauptkriterien für die kreirung breiter Akzeptanz für diese Praxis. Sobald Institutionen die strenge Compliance-Massnahmen befolgen, Wertpapiere als digitale Vermögenswerte ausgeben und diese zudem verwalten und handeln können, könnte dies die Pforten für das Interesse einer Vielzahl von Investoren auf globaler Ebene öffnen. Dies könnte ein kritischer Punkt sein, der den Übergang von der traditionellen Verbriefung von Vermögenswerten zu volldigitalen Werten endgültig in Gang setzt.

Davon würde schlussendlich auch die Calidris Fintech AG profitieren.

Stay tuned!

 

Der regulierte Krypto-Derivatemarkt ist auf dem Vormarsch – was wird sich ändern?

Der regulierte Krypto-Derivatemarkt ist auf dem Vormarsch – was wird sich ändern?

Die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC), die Derivate-Regulierungsbehörde des Landes, soll umfassende Regelungen für Kryptowährungen entwickeln.

Sie bezeichnet digitale Vermögenswerte als «Waren des 21. Jahrhunderts».

In ihrer endgültigen Strategie für die nächsten vier Jahre, die am 8. Juli veröffentlicht wurde, hat die Commodity Futures Trading Commission der Vereinigten Staaten eine umfassende Krypto-Regulierung zu einer Priorität gemacht.

Die Veröffentlichung begrüsst die Entwicklungen bei Derivaten auf digitale Vermögenswerte und die allgemeine Digitalisierung des Handels in den letzten Jahren:

“Die Finanzmärkte übernehmen schnell aufkommende Technologien, und unsere Derivatemärkte haben eine erstaunliche digitale Transformation erlebt”.

Die Regulierungsbehörde klassifiziert derzeit Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) als Waren, und daher gibt es für beide rechtlich verfügbare Futures-Kontrakte (derzeit bietet nur ErisX Ether-Futures an).

“Sobald Sie anfangen, mehr Klarheit darüber zu sehen, ob etwas ein Wertpapier ist oder nicht, werden sie anfangen, mehr Futures auf digitale Vermögenswerte zu listen“, sagte Tarbert (CEO der CFTC) kürzlich in einem Interview.

Diese Klarheit wird auch weiter dazu beitragen und helfen,  Kryptowährungen als anerkannte und dauerhafte Anlageklasse etablieren zu können, speziell bei Institutionellen Investoren.

Für diese grosse und wichtige Käuferklasse ist eine entsprechende Regulierung eine Grundvoraussetzung um sich im Bereich der digitalen assets zu positionieren.

Ein weiterer Grund für die Verlagerung zum Krypto-Derivatehandel ist eine geringe Volatilität von Bitcoin selbst in der nahen Vergangenheit. Für Händler, die auf grosse Preisausschläge spekulieren, eine enttäuschende Entwicklung.

Die Lösung dazu ist der Derivatemarkt, um mit Hebelwirkung die potenziellen Gewinne zu erhöhen, wenn keine volatilen Preisbewegungen des Basiswerts auftreten.

Zudem müssen die Händler beim Handel mit Derivaten und Hebel nicht so viel Kapital binden wie beim Spot-Handel. Das macht Derivate- , speziell den Future Handel billiger. Das ist auch der Grund, weshalb das Volumen des Handels mit Derivaten und Futures höher ist als der Spot-Handel.

Bei unserem in der Fertigstellung befindlichen Calidris Desktop-Frontend und der simplen App, werden Sie ebenfalls die Möglichkeit haben, Krypto-Derivate sicher, reguliert und zu äusserst attraktiven Preisen zu handeln.

 Stay tuned!

* Im Handel ist Spot der Preis für ein Finanzinstrument, das sofort geliefert wird bzw. dessen Wert zu einem genau bestimmten Zeitpunkt. Das Gegenteil des Spot- bzw. Kassakurs ist der Future Kurs. Dieser ist der Preis für ein Asset, das zu einem späteren Zeitpunkt geliefert wird bzw. dessen erwarteter Preis in der Zukunft.

Meilenstein für Calidris Partner: BEZAHLEN MIT BITCOIN & CO. IN ÖSTERREICH AB SOMMER FLÄCHENDECKEND MÖGLICH

Meilenstein für Calidris Partner: BEZAHLEN MIT BITCOIN & CO. IN ÖSTERREICH AB SOMMER FLÄCHENDECKEND MÖGLICH

Salamantex, Spezialist für digitale Zahlungsprozesse, und A1  machen Österreich „Krypto-fit“.
Besitzer von Bitcoins, Dash und Co können sich freuen. Denn schon in diesem Sommer können sie ihre Coins bei aktuell bereits mehr als 2.500 Akzeptanzstellen, die A1 Payment nutzen, auch ausgeben – vorausgesetzt, der Händler hat die Funktion aktiviert.

Ermöglicht wird dies durch ein Service des niederösterreichischen Fintechs Salamantex, das nun in das Angebot von A1 Payment integriert wurde. Händler können damit Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Dash statt Bargeld oder Kreditkarte akzeptieren, erhalten den Betragaber unkompliziert und wie gewohnt in Euro ausbezahlt. Bewährt hat sich das System bei einem mehrmonatigen Testlauf in ausgewählten A1 Shops. Damit steht nun neben Bank- und Kreditkarten eine weitere einfache und sichere bargeldlose Bezahlalternative zur Verfügung, die sich an den Bedürfnissen einer digitalen Generation orientiert.

Österreich ist traditionell zwar ein Land mit hoher Affinität zum Bargeld, die letzten Monate haben jedoch zu einem Umdenken geführt, nachdem die Menschen von der Regierung und vom Handel aufgerufen wurden, weitestgehend auf bargeldlosen Zahlungsverkehr umzusteigen. Mit der Integration der Salamantex Service Software in das Komplettpaket von A1 Payment können österreichische Händler nun eine weitere Bezahlmöglichkeit anbieten und auch gängige Kryptowährungen akzeptieren. Dabei erhält der Händler – unabhängig davon, welches Zahlungsmittel der Kunde einsetzt – den Kaufpreis in Euro und geht somit kein Kurs- oder Währungsrisiko ein. Die Akzeptanz dieser digitalen Währungen ist somit für Händler genau so einfach und sicher wie die Kreditkartenbezahlung.

Händler können Krypto-Bezahlfunktion ab sofort bestellen

Händler können diese innovative Bezahlmethode ab diesem Sommer bei A1 Payment bestellen und aktuell ohne Aktivierungskosten testen. Bestellungen werden innerhalb einer Woche aktiviert und anschließend mit neuen, Krypto-fähigen Terminals ausgeliefert.

Markus Pejacsevich, COO Salamantex: “Unser Ziel ist es, dass das Bezahlen mit digitalen Währungen an der Kasse genauso einfach und selbstverständlich wird, wie wir das mit Kreditkarte seit Jahrzehnten gewohnt sind. Mit A1 haben wir für den österreichweiten Rollout einen Partner, der genau wie wir von diesem Bezahl-System der Zukunft überzeugt ist und das Bezahlen mit digitalen Assets für die breite Masse verfügbar macht. Den Händlern erschließt die Akzeptanz von Kryptowährungen neue kaufkräftige Kundengruppen und sie können sich in ihrer Branche als Vorreiter positionieren.”

Für Markus Schreiber, Leiter A1 Business Marketing, ist Salamantex der ideale Partner bei der Etablierung des digitalen Bezahlens: “A1 Payment ist der One-Stopp-Shop für Händler, die ihren Kunden ein breites Payment-Angebot bieten wollen und bei der Abwicklung einen starken und verlässlichen Partner suchen. Mit der Integration der Lösung von Salamantex können wir unser Angebot nun um die Bezahlmöglichkeit mit Kryptowährungen ergänzen. Sicherheit und Verlässlichkeitwaren bei der Auswahl unseres Partners sowie bei der Integration unsere oberste Prämisse.“

Weiterer Roll-out der Salamantex Services für digitales Bezahlen in Planung

Salamantex versteht sich als Wegbereiter des Bezahlens mit digitalen Assets. Die von Salamantex entwickelte Crypto Payment Service Software ist keine Insellösung, sondern im Hinblick auf die Integration in vorhandene Bezahlprozesse konzipiert. Partnerschaften mit A1 sowie Ingenico oder Concardis ermöglichen einen breiten Roll-out des Krypto-Bezahlservices nicht nur in Österreich sondern auch in benachbarten Ländern. Erst vor wenigen Monaten stellte Ingenico bei der Euro Shop Messe in Deutschland das erste Kassenterminal mit integrierter Krypto-Bezahlsoftware von Salamantex vor. Weitere Kooperationen mit Zahlungsdiensteanbietern sind bereits geplant.

Calidris wird als Country Manager die Verbreitung der Salamantex Zahlungslösung in der Schweiz und Liechtenstein vorantreiben.

Bitcoin, eine neue Anlageklasse?

Bitcoin, eine neue Anlageklasse?

Geht es nach dem legendären Trader Paul Tudor Jones kann man diese Frage durchaus mit „Ja“ beantworten.

Paul Tudor Jones ist bekannt für seine Macro-Investment-Strategie, welche auf der Interpretation und Vorhersage von Grossereignissen im Zusammenhang mit Volkswirtschaften, Geschichte und internationalen Beziehungen basiert.

COVID-19 ist ein solches Grossereignis und Paul Tudor Jones hat indes vor kurzem einen 10-Seitigen Marktausblick veröffentlicht, der den Titel trägt: „DIE GROSSE GELDENTWERTUNG“.

Er sei motiviert gewesen, Bitcoin unter die Lupe zu nehmen, nachdem er die Auswirkungen der massiven Steuerausgaben und des Anleihekaufs durch die Zentralbanken zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie untersucht habe.
Seinen Berechnungen zufolge wurden seit Februar 3,9 Billionen Dollar Geld gedruckt, was 6,6 % der globalen Wirtschaftsleistung entspricht.
“Es geschah weltweit mit einer solchen Geschwindigkeit, dass selbst ein Marktveteran wie ich sprachlos war”, schrieb Jones, 65. “Wir sind Zeugen der Grossen Währungsinflation – einer beispiellosen Expansion jeder Form von Geld, wie sie die entwickelte Welt noch nie gesehen hat.“
Er beschreibt Bitcoin in seinem Report als eine Absicherung gegen diese Inflation, welche aus dem Gelddruck der Zentralbanken herrührt, und erzählt seinen Kunden, dass es ihn an die Rolle erinnert, welche Gold in den 1970er Jahren spielte. „Die beste Profit-Maximierungsstrategie ist es, das schnellste Pferd zu besitzen”, zitiert Bloomberg den Gründer und CEO von Tudor Investment Corp. „Wenn ich gezwungen wäre, vorauszusagen, was das ist, dann wird das Bitcoin sein.“

Sein eigener Fonds (Tudor BVI Fonds), halte demnach knapp 2% seines Vermögens in Bitcoin Futures. Dies deckt sich mit einer neuen Fidelity-Umfrage, wonach etwa ein Drittel der großen institutionellen Anleger bereits digitale Vermögenswerte wie Bitcoin besitzen. Meist jedoch noch in geringen Mengen.

Was spricht für Bitcoin?


Jones versuchte sich erstmals 2017 an Bitcoin und verdoppelte sein Geld, bevor er den Handel in der Nähe seines Höchststandes von fast 20.000 US-Dollar beendete. Dieses Mal, beurteilt er Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel und sagt, dass es den Test auf Grundlage von vier Merkmalen besteht: Kaufkraft, Vertrauenswürdigkeit, Liquidität und Übertragbarkeit.

Laut Paul Tudor Jones ist jedoch „Das überzeugendste Argument für Bitcoin-Besitz die kommende Digitalisierung von Währungen überall, die durch Covid-19 beschleunigt wird.“

Stay tuned!