Aktuelle News

Krypto-Markt Vorhersagen 2021

by | 7 Jan 2021

2020 war ein turbulentes jedoch sehr erfolgreiches Jahr für digitale Währungen und Protokolle rund um Bitcoin, Ethereum und Co..

Der Gesamtwert des Krypto-Marktes hat einen steilen Anstieg verbucht und dies trotz oder gerade wegen der globalen COVID-Pandemie.

  1. Digitale Zentralbankwährungen (CBDC`s) kommen auf

Die Bank für den Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) veröffentlichte kürzlich einen Bericht aus dem hervorgeht, dass 80 % der Zentralbanken der Welt an einer Form von digitaler Währung arbeiten.

(https://www.bis.org/publ/othp33.pdf)

Dieser Prozess wird sich 2021 weiter verstärken, getrieben durch die stetig abnehmende Nutzung von Bargeld und der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft.

Die Bekämpfung von Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung gehören dabei zu den Zielen bei der Ausgabe einer digitalen Zentralbankwährung.

Um diese Ziele zu erreichen, muss eine digitale Zentralbankwährung konvertierbar, einfach zugänglich und kostengünstig sein. Das zugrunde liegende System sollte belastbar, rund um die Uhr verfügbar, flexibel und sicher für die Allgemeinheit sein.

Eine Digitale Zentralbankwährung hat die Möglichkeit, die Geldpolitik viel mehr zu beeinflussen als Bargeld. Denken Sie beispielsweise an variierende Echtzeit-Besteuerungen für Privatpersonen oder Firmen. Zudem sind damit auch unterschiedliche Zinssätze möglich und es entsteht eine allgemeine Transparenz aller Geldflüsse.

Digitale Zentralbankwährungen werden ab 2021 Realität werden.

 2.Unregulierten Coins geht’s an den Kragen

Ein Stablecoin ist die Klasse von Kryptowährungen, die versucht Preisstabilität zu bieten, da Sie an einen externen Wert gebunden ist wie beispielsweise den US-Dollar oder Gold.

Stablecoins agieren aktuell als eine Art Rettungsinsel für viele Bürger in Ländern mit Hyperinflation oder strengen Währungskontrollen.

Doch unregulierte Stablecoins wie Tether (1 Tether = 1 US Dollar) erfahren zunehmend regulatorischen Druck der US-Regierung.

Ein neuer Gesetzesentwurf fordert daher eine Banklizenz für Stablecoin-Emittenten wie Tether.

Auch andere Kryptowährungen wie Ripple werden zunehmend strenger Kontrolliert. Die US-Börsenaufsicht SEC stuft den Ripple als Wertschrift ein und nicht als Währung. Versäumt ein Coin sich zu registrieren und regulieren, wird jedoch als Wertpapier eingestuft von der Finanzbehörde, so ist dies ein Gesetzesverstoss. Ripple wird dabei bei weitem nicht der einzige Coin sein, welcher in diesem Jahr in den Fokus der Aufsichtsbehörde geraten wird.

3. Mehr Mainstream-Akzeptanz

Letztes Jahr gab es bereits eine bemerkenswerte Entwicklung in der Bitcoin-Adaption. Prominente Fintech-Unternehmen wie Square oder MicroStrategy investierten einen Grossteil Ihrer Cash Reserven in Bitcoin. Zudem hat der Zahlungsdienstleiter PayPal seinen über 300 Millionen Nutzern erlaubt, Bitcoin zu kaufen und zu verwahren.

Im Jahr 2021 werden wir wahrscheinlich eine Erweiterung dieser Mainstream Nachfrage sehen. Ein Grund dafür ist die stetig fortschreitende Abwertung der Staatswährungen wie beispielsweise dem US-Dollar.

  1. Der Durchbruch der Security Token

Security Token können eine Klage, wie sie Ripple bekommen hat nicht erhalten, denn sie werden von einer Finanzmarktaufsichtsbehörde reguliert und bewilligt. Investoren erhalten durch Security Token die Chance, zum Anteilseigner zu werden einer Firma, einer Immobilie oder einem Gemälde etc.. Diese Anteile sind in kleinste Einheiten (Coins/Token) aufteilbar und simpel übertragbar. Aktuell arbeiten über 20 Firmen am Aufbau von speziellen regulierten Börsen um Security Token handelbar zu machen, darunter auch die SIX Börse in der Schweiz. Eine Vielzahl dieser Börsen werden im Jahre 2021 an den Start gehen und dadurch für einen Aufschwung im Bereich der Security Token sorgen.