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Kryptomarkt Trends

by | 10 Jun 2020

Digitale Zentralbankwährungen (CBDC)

Nebst den USA, China und der Schweiz, plant die Europäische Zentralbank (EZB) auch die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung zur Deckung der Nachfrage nach schneller und billiger grenzüberschreitenden Zahlungen. Die EZB argumentiert, dass technologische Innovationen die Art und Weise, wie Massenzahlungen getätigt werden, rasch verändert. Dazu gehöre auch der Rückgang der Barzahlungen. Eine digitale Zentralbankwährung mit dem Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels könnte garantieren, dass alle Nutzer im Prinzip Zugang zu einem billigen und einfachen Zahlungsmittel haben.

Regulation der Krypto-Branche

Der deutsche Gesetzgeber spielt eine Vorreiterrolle bei der Regulierung von Krypto-Assets. Ein neues Gesetz bringt Finanzinstitutionen Rechtsklarheit, um Krypto-Verwahrung vornehmen zu können. Das Hantieren mit Krypto-Assets in Deutschland unterliegt ab sofort hohen regulatorischen Anforderungen und Standards, die bereits seit Jahrzehnten an den traditionellen Kapitalmärkten gelten. Auch andere Länder wie Liechtenstein haben bereits ähnliche Gesetze umgesetzt. Unseriösen Anbietern, wie sie im Jahre 2017 oft im Zusammenhang mit ICOs (Initial coin offerings) anzutreffen waren, werden somit einen Riegel vorgeschoben. Gut aufgestellte Fintech Startups wiederum werden Lösungen finden und weiterwachsen.

Negativzinsen

Da immer mehr Banken Negativzinsen einführen, suchen Investoren andere Möglichkeiten der Geldanlage. Es ist schwierig zu argumentieren, weshalb ein Fondsmanager sein Portfolio nicht mit Kryptowährungen ergänzen sollte. Bitcoin wurde in einer Wirtschaftskrise geboren (2008/2009) und wird wohl in einer neuen Wirtschaftskrise zur Marktreife gelangen.

Ausblick auf das Wachstum

Bis 2025 wird die Wertschöpfung der Unternehmen durch Blockchain auf etwas mehr als 176 Milliarden Dollar anwachsen und dann bis 2030 auf über 3,1 Billionen Dollar ansteigen, so eine aktuelle Prognose von Gartner.

Prof. Philipp Sandner von der Frankfurt School of Finance & Management sagte unlängst, dass STOs die deutsche Börse in einigen Jahren ablösen werden. Früher oder später wird alles, was mit Finanzen zu tun hat, auf Blockchain-Basis laufen. Davon ist er überzeugt. “Den Euro auf Blockchain-Basis werden wir im Jahre 2021 noch sehen, Wertpapiere haben wir schon dieses Jahr gesehen”, so Herr Sandner.

Wer sich heute mit Blockchain beschäftigt und sich clever positioniert, kann in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren ausserordentlich daran partizipieren.

Stay Tuned!

Quellenangabe:

(https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2019-07-03-gartner-predicts-90–of-current-enterprise-blockchain)

 

(https://www.the-digital-insurer.com/blockchain-on-the-block-interview-with-professor-dr-sandner-frankfurt-school-of-finance-and-management/)